Kindersicherheit: 5 Tipps für kindgerechte Innentüren
Die Sicherheit von Kindern bei der Nutzung von Innentüren ist ein Thema, das jedem Elternteil am Herzen liegen sollte. Haushaltsunfälle sind leider alltäglich und können jeden betreffen. Laut dem Istituto Superiore di Sanità beläuft sich die Zahl der häuslichen Unfälle pro Jahr auf etwa 4,5 Millionen. Diese Zahl scheint jedoch unterschätzt zu werden, da in vielen Fällen die Unfälle keine medizinische Behandlung erfordern und daher nicht gemeldet werden.
Die Situation verschlechtert sich, wenn Kinder betroffen sind. Die Innentüren im Haus stellen normalerweise keine primäre Verletzungsgefahr für die Kleinen dar. Die Gefahr, sich zu verletzen, ist jedoch immer vorhanden, kann aber mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen, die wir nun erläutern werden, leicht reduziert werden.

Zur Kindersicherheit: Innentüren immer schließen
Kinder, besonders die Kleinsten, sind unwiderstehlich vom Nervenkitzel der Entdeckung angezogen. Sie lieben es, durchs Haus zu streifen auf der Suche nach neuen fantasievollen Wegen zum Spielen und Spaß haben. Dies ist eine Gefahr, die sowohl Kinder betrifft, die bereits Griffe erreichen können, als auch solche, die noch krabbeln.
Wenn man jedes Risiko vermeiden möchte, ist es zweifellos ratsam, die Türen der Zimmer zu schließen, die eine Gefahr für die Sicherheit der Kleinen darstellen könnten. Die Küche ist eines der klassischsten Beispiele. Es ist der Ort im Haus, wo die meisten Unfälle passieren, und die Anwesenheit von Messern, Kochfeldern und anderen potenziell schädlichen Utensilien ist nicht für kleine Kinder geeignet.
Indem man die Türen zu den gefährlicheren Bereichen geschlossen hält, wird jedes Risiko vermieden. Um einzutreten, müssen die Kinder notwendigerweise die Aufmerksamkeit der Eltern auf sich ziehen, die so die Aktivitäten ihrer kleinen Entdecker besser kontrollieren können.
Achten Sie darauf, dass Türen nicht zuschlagen, egal ob sie günstig oder modern sind!
Wer in besonders windigen Städten lebt, weiß, wie störend Türen sein können, die heftig zuschlagen. Der Luftzug von einem Raum zum anderen kann solche Phänomene verursachen, die bei kleinen Kindern ein gewisses Maß an Gefahr bergen können.
Die häufigsten Unfälle in diesem Zusammenhang sind Hände oder Finger, die zwischen Türblatt und Rahmen eingeklemmt werden. Eine Verletzung, die oft nicht so schwerwiegend, aber sicherlich schmerzhaft ist.
Türen, die heftig zufallen, können nicht nur durch Wind ein Problem darstellen, sondern auch durch Kinder selbst, die Spaß daran haben könnten, das Türblatt schnell zu bewegen. Eine keineswegs seltene Situation, besonders wenn zwei oder mehr Kinder gleichzeitig anwesend sind.

In diesen Fällen gibt es zwei Lösungen, um die Gesundheit der Kleinen (und auch die der Haustüren) zu schützen. Die Innentüren schließen oder Türstopper installieren. Es gibt verschiedene Arten auf dem Markt, von den einfachsten bis zu komplexeren Alternativen. Es gibt auch sogenannte „Slam Stopper“, spezielle Puffer, die am Türblatt angebracht werden und dafür sorgen, dass die Tür beim heftigen Schließen nicht gegen den Rahmen schlägt, wodurch ein gewisser Abstand erhalten bleibt, der Verletzungen der Hände verhindert.
Moderne Glastüren klar kennzeichnen
Ab und zu stößt man im Internet oder Fernsehen auf lustige Videos von Menschen, die versehentlich gegen eine übersehene Glastür laufen. Solche Situationen bleiben oft ohne Folgen und bringen zum Lächeln, aber die Sache wird sicherlich ernster, wenn Kinder betroffen sind.
Für ihre Sicherheit ist es unerlässlich, die Anwesenheit von Glastüren angemessen zu kennzeichnen. Es gibt verschiedene Alternativen. Die unmittelbarste und sicherlich weniger elegante (und daher von uns nicht empfohlene) ist das Anbringen von Aufklebern oder Figuren. Alternativ wäre es ideal, Türen mit lebhaften Dekorationen zu wählen, wie dieses Modell mit geätztem und farbigem Satino-Glas. Die Farbe zieht die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich und verhindert, dass sie gegen das Türblatt stoßen.
Im Allgemeinen hilft jede Methode, die das Vorhandensein der Tür und das Schließen des Türblatts anzeigt, auch diese Gefahr zu vermeiden.

Die richtige Beschlagswahl für Innentüren
Wenn ein Kind den Griff einer geschlossenen Tür nicht erreicht oder nicht richtig bedienen kann, kann es die Tür nicht öffnen. Diese einfache Annahme verdeutlicht, dass auch die Anordnung und Art des Griffs die Sicherheit der Kinder bei der Benutzung von Innentüren erhöhen kann.
Die kleinsten Kinder werden oft mit den Fingern im Mund überrascht. Für noch mehr Sicherheit kann man sich für einen antimikrobiellen Griff entscheiden, der jede Gefahr durch Schmutz und Verunreinigungen beseitigt.
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